Einleitung und Fragestellung 


Da Bildung auch in Deutschland in den letzten Jahren zunehmend als Schlüssel für die zu­künftigen Entwicklungsperspektiven gesehen wird, ist die Zahl derjenigen Akteure groß, die sich darum bemühen, Einfluß auf die politischen Weichen und Zielrichtungen im Bildungs­sektor auszuüben.

Neben ideologisch aufgeladenen Zielkonflikten in der Öffentlichkeit, mischen Lobbies, Ver­bände, Gewerkschaften und andere nichtstaatliche Akteure auf der der Ebene von Parla­menten, Parteien und ministerialen Entscheidungsgremien in der Bildungspolitik mehr oder weniger direkt mit.

Die Fragestellung, welche hier behandelt werden soll, zielt darauf ab, in wie weit Verbände, Lobbies und Gewerkschaften die politische Entwicklung im Bildungssektor tatsächlich we­sentlich mitge­stalten, oder ob sich ihr Einfluß auf die Umsetzung bildungspolitischer Maß­nahmen in engen Grenzen hält.

Die Fragestellung ist in sofern relevant, als daß verschiedenste Akteursinteressen existie­ren, die auf den ersten Blick schwer zu durchschauen und zu kategorisieren sind. Daher versucht dieses Papier, verschiedene Interessen und der daraus resultierende konkrete Einfluß auf die Bildungspolitik vergleichend darzulegen. Hierbei gilt es zu schau­en, an wel­chen Stellen jene Organisationen konkret am formalpolitischen Prozeß beteiligt sind, an­hand welcher konkreter Kampagnen oder Veröffentlichungen daneben versucht wird, Ein­fluß auszuüben und in Bezug auf welche Gesetze im Bildungsbereich der Einfluß verschie­dener Gruppen erkennbar ist.

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Die Präsentation der Seminararbeit Die schriftliche Ausarbeitung



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